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Davide De Zotti, geboren 1983 in der Nähe von Venedig, genoss seine musikalische Ausbildung in Castelfranco Veneto, Treviso, Salzburg Zürich und Paris. Er studierte Orgel, Klavier, Cembalo, Komposition historische Aufführungspraxis und Chorleitung. Seine Ausbildung im Konzertfach Orgel erhielt er bei Prof. Hannfried Lucke an der Universität für Musik Mozarteum in Salzburg wo er die Bakkalaureat- und Masterprüfung (Konzertexamen) mit Auszeichnung erwarb. Entscheidende Einflüsse erhielt er durch Andrea Marcon, Ton Koopman, Reinhard Goebel, Filippo Perocco, Daniel Chorzempa, Jean Guillou, Pierre Pincemaille, Hiroko Miki, Alexander Müllenbach, Ernst Ludwig Leitner und Markus Utz.                                                                          
Die Beschäftigung mit historischer Musizierpraxis ist für Davide De Zotti eine wesentliche und unverzichtbare Inspirationsquelle. Während des Orgelstudiums begann er sich intensiv mit der Clavierliteratur der europäischen Frühbarockmusik und deutsche Orgelmusik der Romantik zu beschäftigen. Das Repertoire von Davide De Zotti reicht von der Renaissance bis zur Gegenwart und seine Hauptinteressen gelten der Musik des 17. Jahrhunderts und der Musik des 19. Jahrhunderts.
 
Mehrmals gastierte er als Solist im Großen Saal der Stiftung Mozarteum, zuletzt bei der Mittagsmusik und bei den Salzburger Festispielen. Außerdem konzertiert er im In- und Ausland an bedeutenden Instrumenten und folgt als Continuospieler zahlreichen Einladungen von Kammerensembles und Barockorchestern unter Dirigenten wie Reinhard Goebel, Andrea Marcon, Hiro Kurosaki, Dorothee Oberlinger und Vittorio Ghielmi. Mehrfach wurde er für CD/DVD- und Rundfunkproduktionen engagiert.
 
Davide De Zotti ist auch als Komponist tätig. Sein kompositorisches Schaffen umfasst vorwiegend Orgel-, Cembalo- und Klaviermusik sowie Kammer- und Chormusik; seine Musik wird bei der Edition Punctum Saliens verlegt und bei repräsentativen Festivals aufgeführt (u.a. Dom zu Essen, Dom zu Salzburg, St. Andreas Hildesheim, Hochschule für Musik und Theater München, Lithuania Organ Festival, Festival organistico internazionale di Treviso, Kathedrale St. Peter und Paul in Pécs-Ungarn, Festival Trinitatis Köln, Großer Saal der Stiftung Mozarteum).
 
2013 gewann er den Förderungspreis der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum aus dem Fonds der Landeshauptstadt Salzburg zur Förderung von Kunst, Wissenschaft und Literatur. Im Studienjahr 2013-14 erwarb er eine künstlerische Assistenz im Fach Orgelliteraturspiel an der Universität für Musik Mozarteum in Salzburg. Des Weiteren war er auch Assistent des Prof. Hannfried Lucke bei der Internationalen Sommerakadamie Mozarteum 2013 & 2014.
 
Neben der Konzerttätigkeit, seit Juli 2016 lebt Davide De Zotti am Zürichsee wo er als Organist (60%), Chorleiter (30%) der dortigen Kantorei, Leiter des Vokalensemble in:cantare und künstlerischer Leiter an der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Rapperswil-Jona tätig ist und mit zahlreichen Musikern und Künstlern in verschiedenen Formationen zusammenwirkt. Darüber hinaus ist er seit 2017 Dozent für das Hauptfach Orgel an der dkms/ekms – diözesanen und evangelischen Kirchenmusikschule in St. Gallen.
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